Portugal

Portugal

Anfang April 2017 durfte ich den nächsten Urlaub genießen, diesmal blieb ich aber in Europa. Von meinem provinziellen Dorf in Österreich ging es über Zürich nach Lissabon.

Portugal stand nie auf meiner Liste von favorisierten Reisezielen. Zu Unrecht! Ich verbrachte 2 Wochen in diesem Land, hab nur einen winzigen Teil gesehen, aber es war unglaublich schön und so vielseitig und hat definitiv Lust auf mehr gemacht.

Die ersten 3 Tage schaute ich mir die Hauptstadt des Landes an und hätte auch locker noch ein paar Tage dran hängen können. Strahlend blauer Himmel und Temperaturen über 25 °C waren nach dem österreichischen Winter eine wahre Wohltat und ich konnte förmlich fühlen wie mein Vitamin D Speicher langsam aus dem roten Bereich raus kam.

Hinzu kamen die vielen kleinen Gässchen, schöne Café und die Sehenswürdigkeiten, Lissabon hat echt viel zu bieten.

Danach fuhr ich mit dem Zug ins ca. eine Stunde entfernte Sintra (auch sehr sehenswert) und von dort wurde ich denn abgeholt und es ging nach Colares zum Surf/Yoga/Kletter-Camp Salty Way. Ich hatte einen Kletterkurs inkl. Yogastunden gebucht, das surfen hatte ich bereits 2005 nach erfolglosen versuchen in Australien für mich abgehakt.

Sowohl der Kletterkurs als auch die Yogastunden waren mega Der Kletterkurs umfasste mehrere Techniken des Top Rope kletterns. Wir waren 4 Mädels und unser Guide Joao. Er legte für uns die Routen, die wir dann abwechselnd kletterten. An drei Tagen kletterten wir direkt am Meer und einmal an einer Felswand und über uns direkt eine der zahlreichen Burgen von Sintra. Meine Beine sahen zwar nach 2 Tagen übel zugerichtet aus, da ich die ein oder andere Felswand entlanggeschrabt bin, aber wenn man oben angekommen ist, ist es jeden blauen Fleck wert und ich habe tatsächlich mal vor Freude ein Tränchen vergossen.

Nach 8 Nächten ging es dann zu einem anderen Camp, das schöne Salty Pelican in Cascais, wo ich mich dann voll und ganz für 4 Tage auf das Yoga konzentrierte, mit einer phantastischen Lehrerin und Yoga Sessions direkt am Stand. Herrlich.

Der Abschuss der Reise wurde dann leider von meiner letzten Nacht überschattet - zurück in Lissabon wollte ich mir mal ein Einzelzimmer gönnen - und hätte eigentlich schon bei dem Preis stutzig werden sollen. 16 Euro für ein Einzelzimmer. 
Erstens hatte ich Probleme die Unterkunft überhaupt zu finden, da es so gar keine Beschilderung hab und als ich denn dort ankam fand ich mich in einer normalen Wohnung mit vielen Zimmern wieder. Mein Zimmer war ganz ok, aber es gab nur ein Badezimmer und das wirkte irgendwie nicht so sauber und einladend. Und es gingen recht viele Männer ein und aus, von denen niemand wie ein Tourist aussah. Die Nacht wurde auf jeden Fall kurz und ich war froh als ich mich im Morgengrauen aus dem Staub machen konnte.

 

Ab nach Hamburg! Horray!

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